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Ralf Unna

Politisches

Ich bin seit Anfang der 90er Jahre bei Bündnis 90/Die Grünen (damals noch in Berlin) aktiv, seit 1995 als Parteimitglied. 1998 kehrte ich in meine Heimatstadt Köln zurück. Dort wurde ich 1999 in den Vorstand der Lindenthaler Grünen gewählt, bevor ich im Jahr 2000 in den Kreisvorstand Köln wechselte. Diesem sechsköpfigen Gremium gehöre ich bis heute an. Außerdem bin ich Redakteur der Mitgliederzeitung "Mach Et" und Landesdelegierter für Köln.

In der letzten Wahlperiode bin ich als Sachkundiger Einwohner Mitglied im Gesundheitsausschuss des Rates der Stadt Köln. Die IHK zu Köln hat mich 2002 in den Prüfungsausschuss NRW für Tierpfleger der Fachrichtung Heim- und Pensionstierpflege berufen. Mitte 2004 wurde ich in den Vorstand des Landestierschutzbundes gewählt und von diesem in den Fischereibeirat der Landesregierung entsendet. Außerdem bin ich Mitglied des Landestierschutzbeirates.

Meine politischen Schwerpunkte decken sich teilweise mit meinen beruflichen: Gesundheitspolitik, Verbraucher- und Umweltschutz liegen mir dabei ebenso am Herzen wie der Tierschutz. Dieser ist und bleibt eines meiner wichtigsten Anliegen. Das gilt um so mehr, als unsere Partei zwar oft den Schutz von Flora und Fauna fordert, bei der konkreten Umsetzung des Tierschutzes in den Kommunen aber all zu oft das Mitgeschöpf Tier aus dem Blickwinkel verliert. Hier gilt es in der nächsten Legislatur noch besser als bisher aufzupassen. Daher setze ich mich besonders für folgende Ziele ein:

Mensch-Tier-Beziehung
Ich setze mich für eine Stärkung der Mensch-Tier-Beziehung auf allen Ebenen ein. Dabei sehe ich das Tier als Mitgeschöpf. In diesem Sinne hat sich unsere Partei über Jahrzehnte für die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz stark gemacht. Im Sommer 2003 haben wir unser wichtigstes Ziel in diesem Politikfeld erreicht und die notwendige Zweidrittelmehr für die Staatszielbestimmung im Bundestag hergestellt. Nunmehr ist eine juristische Gleichstellung mit anderen Grundrechten wie der Freiheit der Forschung und der Kunst erreicht und eine wirkliche Abwägung der Rechtsgüter kann im Falle eines Verfahrens erfolgen - der wichtigste Schritt für den organisierten Tierschutz seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland! Auf Landesebene gilt es, diesen grünen Erfolg den Menschen zu vermitteln und das Bewusstsein für die Rechte unserer Mitgeschöpfe zu stärken.

Stadttauben
Die Taubenpopulation in den nordrheinwestfälischen Großstädten ist aus verwilderten Haustieren des Menschen entstanden. Sie hat in der Großstadt eine ökologische Nische gefunden, die Futter im Überfluss, mildes Klima und ein von natürlichen Feinden weitgehend freies Fortpflanzen ermöglicht. Daher ist die Anzahl dieser Tiere derart angestiegen, dass sich Bürgerinnen und Bürger durch die Tauben und ihre Exkremente belästigt fühlen. Vor diesem Hintergrund gab es in der Vergangenheit oft unkoordinierte Vergrätzungsmaßnahmen, wie z. B. das Anbringen von Netzen an sensiblen Bauten (Kosten für sechs Brücken in Köln: 250.000 Euro). Da diese teuren Arbeiten nicht sachgemäß durchgeführt wurden, führten sie zu qualvollem Tiertod ohne jedoch die beabsichtigte Vertreibung der Population zu gewährleisten. Bündnis 90/Die Grünen nehmen die Interessen der betroffenen Bevölkerung ebenso ernst wie den Tierschutz. Wir setzen uns deshalb für ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Populationskontrolle der Stadttauben unter Wahrung des Tierschutzes ein. Dies soll durch bürgerschaftliches Engagement einerseits und Wissenstransfer aus dem organisierten Tierschutz andererseits für die Kommune ohne größere finanzielle Belastungen realisiert werden.

Zoo
Die nordrheinwestfälischen Zoos haben für unsere Bevölkerung einen hohen erzieherischen Wert. Dieser wird durch die Aspekte Naherholung und Unterhaltung ergänzt. Der kostenfreie Eintritt für Schulklassen nach Kölner Vorbild erscheint sinnvoll.

Hunde
Im Konflikt zwischen Hundehaltern und dem Teil der Bevölkerung, der sich durch diese Tiere und ihre Exkremente belästigt fühlt, setzen wir uns für einen fairen Ausgleich der Interessen ein: Beschilderte Hundefreilaufflächen in allen Städten bieten dem verantwortungsvollen Halter die Möglichkeit, dem natürlichen Bewegungsdrang seines Tieres nachzukommen. Von den Millionen Euro jährlicher Hundesteuereinnahmen wird ein angemessener Teil zur gezielten Beseitigung von Hundekot an sensiblen Plätzen eingesetzt. Gleichzeitig werden amtsbekannte Hundehalter, die wiederholt gegen Auflagen verstoßen, konsequent nach den gesetzlichen Bestimmungen bestraft. Damit wird das bestehende Vollzugsdefizit des Landeshundegesetzes beendet.

Schlachthof
Eines der größten Probleme in der Nutztierhaltung sind die Tiertransportzeiten. Hier ist durch Schlachthöfe in der Nähe der Bauernhöfe - und nicht in der Nähe der Endverbraucher - Abhilfe zu schaffen. Die Transportzeiten dürfen dabei vier Stunden nicht überschreiten.

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